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Aktuelle Pressemitteilungen der Analytik Jena AG
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Februar 2012
Analytik Jena und SOTAX geben Kooperation bei Dissolutionsystemen bekannt
Jena und Allschwil, 15.2.2012 - Die Spektralphotometer der SPECORD® PLUS Serie von Analytik Jena ergänzen ab sofort die Produktpalette der Schweizer SOTAX, einem führenden Lösungsanbieter für die Pharmaindustrie.
Die beidseitig nutzbringende Kooperation eröffnet der Analytik Jena AG weltweit neue Möglichkeiten bei der Erschließung von Marktpotentialen in der pharmazeutischen Industrie. Die SOTAX AG festigt durch die Partnerschaft mit dem Jenaer High-Tech-Unternehmen ihre weltweite Marktführerschaft als Anbieter für Dissolutionsysteme.
Die UV/Vis-Spektralphotometer der SPECORD® PLUS Serie können leicht an SOTAX Online-Dissolution-Systeme gekoppelt werden. Dabei werden die Photometer voll in die Systemsoftware integriert. Diese Kombination bietet ein gut durchdachtes automatisches Dissolution-Testsystem für Online-UV/Vis-Messungen. Dissolution-Geräte werden in der Pharmaindustrie zur Prüfung von Medikamenten eingesetzt. Dabei simuliert man die Auflösung der zu untersuchenden Wirkstoffe im Körper und erhält sowohl qualitative als auch quantitative Aussagen.
Darüber hinaus kann das SPECORD® PLUS in der Pharmaindustrie auch als Stand-alone-Lösung für die photometrische Analyse eingesetzt werden. Die Steuer- und Auswertesoftware WinASpect® PLUS liefert dabei schnell valide Ergebnisse. 8-fach und 2x 8-fach Küvettenwechsler sorgen für einen hohen Automatisierungsgrad.
Die SPECORD® PLUS Instrumente sind konform zu den internationalen Pharmacopöen und zertifiziert für die Installations- und Funktionsqualifizierung. Sie erfüllen damit die strengen Anforderungen an die Gerätequalifizierung in der pharmazeutischen Industrie.
SOTAX Geschäftsführer Thomas Pfammatter: „Die SPECORD® PLUS Photometer aus dem Hause Analytik Jena haben sich bereits in der Installation mit unseren SOTAX Instrumenten als äußerst präzise, stabil und zuverlässig bewährt. Ausgerüstet mit einem 2x 8-fach Küvettenwechsler ist es das ideale Photometer für ein Doppel UV On-Line Dissolution System. Unsere Kunden haben nun den Vorteil, dass die integrierten Konfigurationen mit einem SPECORD®PLUS Photometer vollumfänglich von SOTAX angeboten und supportet werden (Qualifizierung, Reparatur, Wartung).“
Kontakte:
Analytik Jena AG:
Dana Schmidt, Pressesprecherin
Tel: +49 36 41 77-92 81
Fax: +49 36 41 77-99 88
Sabine Eberl, Fachpresse
Analytical Instrumentation
E-Mail: s.eberl@analytik-jena.de
SOTAX AG:
Petra Silbereisen, Fachpresse
E-Mail: Petra.Silbereisen@sotax.com
Über Analytik Jena: Im Jahre 1990 als Vertriebs- und Serviceunternehmen für Analysetechnik gegründet, hat sich die Analytik Jena AG als einer der führenden Hersteller analytischer und bioanalytischer Systeme für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen etabliert. Seit Bestehen des Unternehmens basiert der Erfolg auf der nachhaltigen Strategie, die Innovationskraft und High-End-Produkte des Traditionsstandortes Jena/Thüringen mit den Wachstumspotenzialen internationaler Märkte zu verbinden. In den drei symbiotisch verflochtenen Geschäftsfeldern für spezialisierte Instrumente „Analytical Instrumentation“, „Life Science“ und „Optics“ bietet Analytik Jena analytische, bioanalytische und optische Produkte in einem modernen und nachgefragten Technologiesegment an. Mehr Informationen unter www.analytik-jena.de.
Über SOTAX: SOTAX ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen Lösungen für pharmazeutische Testgeräte. Das Unternehmen bietet hochwertige Prüfgeräte für den Bereich Auflösungsbestimmung, Vollautomaten für Gehalts- und Mischungsanalyse, Bestimmung der physikalischen Eigenschaften von Tabletten sowie technische und applikative Dienstleistungen. Der in Automationskreisen bekannte Name Zymark® komplettiert seit 2008 das Produktportfolio. Des Weiteren bietet SOTAX durch das Unternehmen SPS Pharma Services auch Dienstleistungen im Bereich Forschung und Methodenentwicklung (CRO). Mehr Informationen unter www.sotax.com.
Analytik Jena gibt Zahlen für das erste Quartal 2011/2012 bekannt
- Umsatz und EBIT im Rahmen der Erwartungen
- Steigerung des Periodenüberschusses und des EPS um 3,7 % bzw. um 13,6 %
- Operativer Cashflow im Vergleich zum Vorjahr um 33,4 % gesteigert
Jena, 14. Februar 2012 — Die Analytik Jena AG (Prime Standard: AJA, ISIN: DE0005213508) ist gut in das Geschäftsjahr 2011/2012 gestartet. Die Konzernumsatzerlöse beliefen sich nach drei Monaten auf 23,2 Mio. EUR (Vorjahr: 23,7 Mio. EUR) und blieben im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen konstant. Der Konzern erzielte eine Steigerung des Periodenüberschusses von 3,7 % und erwirtschaftete damit unter dem Strich 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR) bzw. ein Ergebnis je Aktie von 0,25 EUR (Vorjahr: 0,22 EUR).
"Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen des ersten Quartals. Insgesamt liegen wir im Rahmen dessen, was wir erwartet und prognostiziert hatten. Sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Ergebnissen ist es uns gelungen, ohne Großaufträge an das starke Vorjahresquartal anzuknüpfen", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Wir gehen davon aus, bereits im zweiten Quartal das Vorjahresniveau zu erreichen und zu übertreffen."
Umsatzentwicklung und Segmente
Im für die Analytik Jena mit Abstand bedeutendsten Exportmarkt Asien stieg der Umsatz erneut zweistellig um 15,4 %. Insgesamt erwirtschaftete der Konzern hier Umsatzerlöse in Höhe von 7,8 Mio. EUR (Vorjahr: 6,8 Mio. EUR). In Amerika beliefen sich die Umsätze auf 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). Im Heimatmarkt verbuchte die Analytik Jena Umsatzerlöse in Höhe von 6,9 Mio. EUR (Vorjahr: 8,1 Mio. EUR) sowie in Rest-Europa von 5,8 Mio. EUR (Vorjahr: 6,6 Mio. EUR). Die Exportquote betrug nach drei Monaten 70,1 % (Vorjahr: 66,0 %).
Mit Umsatzerlösen in Höhe von 14,1 Mio. EUR (Vorjahr: 14,5 Mio. EUR) blieb der größte Geschäftsbereich Analytical Instrumentation mit 2,7 % nur leicht hinter dem Vorjahresquartal zurück. Die Analytik Jena AG geht davon aus, dass der Bereich den kleinen Umsatzrückgang im dritten Quartal kompensieren und mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr die Umsatzerlöse des Vorjahres erneut übertreffen wird.
Auch der Bereich Life Science verbuchte im ersten Quartal 2011/2012 trotz des guten Jahresendgeschäfts 2011 leichte Umsatzeinbußen in Höhe von 0,9 %. Dies ist insbesondere auf etwas niedrigere Umsätze der in diesem Bereich konsolidierten CyBio AG zurückzuführen, die an das Vorjahresquartal nicht heranreichte. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Segment Life Science nach Ablauf von drei Monaten auf insgesamt 7,9 Mio. EUR (Vorjahr: 8,0 Mio. EUR).
Im Consumer-Segment Optics erwirtschaftete die Analytik Jena AG im Berichtszeitraum 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR) und damit 7,7 % weniger als im Vorjahr. Im zweiten Quartal wird das Segment insbesondere durch die Erweiterung des Leistungsspektrums als OEM-Lieferant wieder zulegen können. Analytik Jena ist es gelungen, für den Bereich Optics ein zusätzliches Auftragsvolumen von ca. 1,1 Mio. EUR für optische Spezialprodukte und -komponenten zu akquirieren.
Ergebnis
Die Analytik Jena erwirtschaftete nach drei Monaten im aktuellen Geschäftsjahr einen Periodenüberschuss in Höhe von 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR). Das sind 3,7 % mehr als in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,25 EUR (Vorjahr: 0,22 EUR). Das Unternehmen konnte zum Quartalsende hin vor allem von der USD-Entwicklung profitieren. Entsprechend positiv entwickelte sich das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (EBT), bei dem der Konzern eine Steigerung um 3,7 % auf insgesamt 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR) erzielte. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) sank um 9,1 % auf 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,2 Mio. EUR). Beim Betriebsergebnis (EBIT) verbuchte der Konzern im abgelaufenen Quartal 1,9 Mio. EUR (Vorjahr: 2,2 Mio. EUR) und damit 15,9 % weniger als im Vergleichszeitraum. Das Unternehmen erzielte eine EBIT-Marge von 8,2 % im Vergleich zu 9,5 % im Vorjahresquartal.
Bilanzentwicklung
Die Bilanzsumme des Konzerns blieb zum Stichtag 31. Dezember 2011 mit 84,1 Mio. EUR im Vergleich zu 83,6 Mio. EUR (per 30.09.11) nahezu konstant. Im Berichtszeitraum weist die Analytik Jena ein Eigenkapital von 39,8 Mio. EUR (per 30.09.11: 38,6 Mio. EUR) aus. Dies entspricht einer Erhöhung um 3,1 % und einer Steigerung der Eigenkapitalquote von 46,1 % per 30.09.11 auf 47,3 % per 31.12.11. Der Bestand an liquiden Mitteln des Konzerns betrug zum Ende der Berichtsperiode 6,0 Mio. EUR (per 30.09.11: 5,5 Mio. EUR). Das entspricht einer Erhöhung um 9,1 % im Vergleich zum Ende des letzten Geschäftsjahres und ist im Wesentlichen das Ergebnis des um 33,4 % gesteigerten operativen Cashflows (1,7 Mio. EUR nach drei Monaten, Vorjahr: 1,3 Mio. EUR).
Personal
Der Konzern beschäftigte zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 807 Mitarbeiter, davon 39 Auszubildende (Vorjahr: 799 Mitarbeiter, davon 46 Auszubildende).
Ausblick
Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres rechnet die Analytik Jena mit relativ unveränderten Rahmenbedingungen für ihre Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft geht davon aus, mit ihrem gesamten Portfolio segmentübergreifend im laufenden Geschäftsjahr 2011/2012 ein profitables Wachstum zu erzielen.
Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen weiterhin konstante Umsätze und gute Ergebnisse.
Eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr wird die Analytik Jena traditionell im Rahmen der Ordentlichen Hauptversammlung am 24. April 2012 bekanntgeben.
Der vollständige Finanzbericht ist verfügbar unter http://berichte.analytik-jena.de/3-Monatsbericht_1112.pdf.
Telefonkonferenz: 14.02.2012, um 14:00 Uhr
Einwahlnummer für die Teilnehmer: +49 69 247501892
Analytik Jena AG schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab
Jena, 8. Februar 2012 – Hiermit gibt die Analytik Jena AG (Prime Standard: AJA, ISIN: DE0005213508) die heutige Eintragung der Durchführung der am 26. Januar 2012 beschlossenen Barkapitalerhöhung ins Handelsregister bekannt.
Im Zuge der Kapitalerhöhung wurden 470.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Bezugspreis von 10,48 EUR je Aktie platziert. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde damit von EUR 5.235.465,00 auf EUR 5.705.465,00 erhöht. Gezeichnet wurden die Aktien vollständig von dem von der bm-t beteilungsmanagement thüringen gmbh (bm-t), Erfurt, verwalteten Beteiligungsfonds Thüringer Industriebeteiligungs-GmbH & Co. KG (TIB), dessen Anteil an der Analytik Jena sich damit auf 17,79 % erhöht hat.
Die neuen Aktien sind mit der Eintragung der Kapitalerhöhung ins Handelsregister beim Amtsgericht Jena ausgegeben und ab dem 1. Oktober 2011 gewinnberechtigt.
Kontakt:
Dana Schmidt
Analytik Jena AG
Konrad-Zuse-Straße 1
07745 Jena
Tel. +49 (0) 36 41 77 92 81
E-Mail: ir@analytik-jena.de
Analytik Jena 3-Monatsbericht – Telefonkonferenz am 14.2.2012
Am Dienstag, den 14. Februar 2012, veröffentlicht die Analytik Jena AG ihren 3-Monatsbericht 2011/2012. Wir laden Sie recht herzlich zur Telefonkonferenz um 14.00 Uhr ein.
Klaus Berka, CEO der Analytik Jena AG, und Stefan Döhmen, CFO, präsentierten die Zahlen und möchten Ihnen die Gelegenheit geben, Fragen zu stellen.
Möchten Sie an der Telefonkonferenz teilnehmen, bitten wir Sie, sich ca. 5 bis 10 Minuten vor Beginn unter der folgenden Nummer einzuwählen:
Einwahlnummer für die Teilnehmer:
+49 69 247501892
Beginn: 14.02.2012 um 14:00 Uhr
Konferenzsprache: Deutsch
Der ausführliche 3-Monatsbericht steht Ihnen am Donnerstag ab 8.00 Uhr unter
http://berichte.analytik-jena.de/3-Monatsbericht_1112.pdf zur Verfügung.
Bitte kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen. Über Ihre Rückmeldung vorab an ir@analytik-jena.de würden wir uns freuen.
Kontakt:
Dana Schmidt
Analytik Jena AG
Konrad-Zuse-Straße 1
07745 Jena
Tel. +49 (0) 36 41 77-92 81
E-Mail: ir@analytik-jena.de
Januar 2012
Analytik Jena AG beschließt Kapitalerhöhung
Jena, 26. Januar 2012 - Der Vorstand der Analytik Jena AG (Prime Standard: AJA, ISIN: DE0005213508) hat am 25. Januar 2012 auf Basis der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 19. März 2009 eine Barkapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital beschlossen. Der Aufsichtsrat der Ana-lytik Jena stimmte der Kapitalerhöhung heute zu.
Das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit 5.235.465,00 EUR soll unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals durch Ausgabe von 470.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zum Ausgabebetrag von 10,480 EUR je Aktie unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre erhöht werden. Der Bezugspreis wurde abzüglich eines Abschlages von 3 % auf Basis des gewichteten Durchschnittskurses der letzten fünf Handelstage (Xetra) ermittelt. Die Zeichnung der neuen Aktien erfolgt durch den von der bm-t beteilungsmanagement thüringen gmbh (bm-t), Erfurt, verwalteten Beteiligungsfonds Thüringer Industriebeteiligungs-GmbH & Co. KG (TIB). Die bm-t verwaltet bereits einen Aktienanteil von 10,41 % an der Analytik Jena AG und erhöht damit ihren Anteil auf 17,79 %.
Die Analytik Jena AG beabsichtigt, den Erlös aus der Kapitalerhöhung zur Finanzierung der strategi-schen Weiterentwicklung der Gesellschaft zu nutzen.
Analytik Jena hat die IKB Deutsche Industriebank AG mit der Begleitung der Transaktion beauftragt.
„Nach einem guten Geschäftsjahr 2010/2011 wollen wir den Wachstumskurs der Analytik Jena fort-setzen. Der Erlös aus der Kapitalerhöhung soll für den weiteren Ausbau unseres Geschäftes, bei dem insbesondere Portfolioergänzungen mit hohen Synergieeffekten eine Rolle spielen, eingesetzt werden. Konkrete Aussagen können dazu allerdings noch nicht getroffen werden", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. „Wir freuen uns, dass sich die bm-t mit ihrem Engage-ment klar zur Wachstumspolitik der Analytik Jena bekennt und sich als langjähriger strategischer In-vestor noch stärker positioniert."
Kontakt:
Dana Schmidt
Analytik Jena AG
Konrad-Zuse-Straße 1
07745 Jena
Tel. +49 (0) 36 41 77 92 81
E-Mail: ir@analytik-jena.de
Dezember 2011
Analytik Jena AG legt Konzernzahlen für das Geschäftsjahr 2010/2011 vor
- Rekordumsatz auf Basis der guten Geschäftsentwicklung
- Operatives Ergebnis deutlich über Vorjahr
- Ergebnis pro Aktie durch einmalige periodenfremde Steuerrückstellung belastet
- Wachstum für das Geschäftsjahr 2011/2012 bei ruhigem 1. Quartal erwartet
Jena, 15. Dezember 2011 — Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 konnte die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) ihren Umsatz erneut deutlich steigern und erwirtschaftete Konzernumsatzerlöse in Höhe von 86,3 Mio. EUR (Vorjahr: 80,2 Mio. EUR) bzw. ein Umsatzplus von 7,6 %. Damit stellt die Analytik Jena erneut die Rekordmarke des Vorjahres ein. Das operative Ergebnis betrug 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) und verbesserte sich damit um 59,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
"Nach dem vorangegangenen Geschäftsjahr, das im Wesentlichen von Einmaleffekten geprägt war, ist es uns gelungen, zu einem operativen Ergebniswachstum zurückzukehren“, sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.“ Beim Umsatz haben wir erneut zulegen können und den Rekordwert des Vorjahres übertroffen. Gelungen ist uns dies insbesondere aufgrund der herausragenden Entwicklung unseres größten Bereichs Analytical Instrumentation, der seine Umsätze auf Basis seiner traditionell starken Exporttätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum um 11,3 % steigern konnte."
Umsatzentwicklung und Segmente
Aus der starken Wettbewerbsposition im Segment der optischen Spektroskopie heraus hat der Bereich Analytical Instrumentation im Berichtszeitraum erneut Marktanteile hinzugewinnen und seine Umsatzerlöse steigern können. Die Analytik Jena schloss das Geschäftsjahr in diesem Segment mit Umsätzen in Höhe von 53,2 Mio. EUR (Vorjahr: 47,8 Mio. EUR) ab, was einem Plus von guten 11,3 % entspricht. Der Bereich Life Science verbuchte einen Umsatz von 28,3 Mio. EUR (Vorjahr: 27,5 Mio. EUR) und damit 2,7 % mehr als im Vorjahr. Den drei Jahre andauernden, konjunkturbedingten Abwärtstrend stoppen konnte das Segment Optics und liegt damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die Umsätze beliefen sich im Geschäftsjahr 2010/2011 auf insgesamt 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR). Das entspricht einem leichten Minus von 1,1 %.
Finanz- und Ertragslage
Das Gesamtgeschäftsjahr 2010/2011 schloss der Konzern mit einem Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) in Höhe von 8,8 Mio. EUR (Vorjahr: 6,7 Mio. EUR) und einem Betriebsgewinn (EBIT) in Höhe von 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) ab. Dabei verbuchte Analytik Jena Steigerungsraten beim EBITDA von 31,0 % sowie beim EBIT von 59,3 %. Das Unternehmen erzielte damit wieder eine zweistellige EBITDA-Marge in Höhe von 10,2 % (Vorjahr: 8,4 %). Die EBIT-Marge beträgt 5,8 % im Vergleich zu 3,9 % im Vorjahr. Damit liegt Analytik Jena operativ gegenüber dem Vorjahr wieder im Plus.
Der Steueraufwand im Konzern belief sich auf 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR). Davon entfallen 0,8 Mio. EUR auf laufende tatsächliche Steueraufwendungen und latente Steuererträge. Dies entspricht einer Steuerquote von 27,6 %. Darüber hinaus sind im Steueraufwand 1,8 Mio. EUR periodenfremde Steueraufwendungen im Ergebnis der im Geschäftsjahr 2010/2011 erzielten Verständigung bzw. Einigung mit dem Finanzamt Gera enthalten. Der Konzernjahresüberschuss fiel im Vergleich zum Vorjahreswert infolgedessen um 90,7 % und betrug 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR). Für die Aktionäre der Analytik Jena AG betragen das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis jeweils -0,03 EUR je Aktie (Vorjahr: 0,34 EUR).
Die Bilanzsumme des Konzerns blieb konstant und betrug zum Stichtag 30. September 2011 83,6 Mio. EUR.
Personal
Zum 30. September 2011 beschäftigte der Konzern insgesamt 802 Mitarbeiter, davon 38 Auszubildende (Vorjahr: 796 Mitarbeiter, davon 49 Auszubildende) und damit 0,8 % mehr als zum vorangegangenen Bilanzstichtag.
Ausblick
Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2011/2012 erwartet die Analytik Jena Steigerungen im Umsatz und Ergebnis in allen drei Geschäftsbereichen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Umsätze relativ konstant über die Quartale verteilen werden und größere Ausschläge bedingt durch Großprojekte ausbleiben.
"Im laufenden Geschäftsjahr plant das Unternehmen erneut Investitionen in die Erweiterung des Thüringer Fertigungsstandortes in Langewiesen mit einem Umfang von ca. 0,7 Mio. EUR und positioniert sich klar zum Fertigungsstandort Deutschland. Wichtige Meilensteine sind aber auch die Markteinführung einiger Produktneuheiten, die zum stabilen Wachstum der Bereiche beitragen sollen. Insbesondere im Rahmen der renommierten internationalen Messen IWA in Nürnberg Anfang März für den Bereich Optics sowie der 'analytica' im April in München für die Bereiche Analytical Instrumentation und Life Science erwarten wir gute Impulse für den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit," so Berka.
Der vollständige Finanzbericht ist verfügbar unter http://berichte.analytik-jena.de/Geschaeftsbericht1011.pdf
Partnerschaft in Japan: Analytik Jena weitet Produktportfolio um Röntgenfluoreszenzanalytik aus und startet Vertrieb in Japan
Jena/Yokohama, 13. Dezember 2011 — Die Analytik Jena AG weitet ihr Produktspektrum in Japan, dem weltweit drittgrößten Markt für Analysemesstechnik, aus. Im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft mit dem japanischen Unternehmen Techno-X bietet die japanische Tochter des Jenaer Konzerns künftig Instrumente im Bereich der Röntgenfluoreszenzanalytik an, einer Methode zur Bestimmung von elementaren Zusammensetzungen in flüssigen und festen Proben, bei denen die Probe, anders als bei anderen Verfahren, für und während des Analysenprozesses nicht zerstört werden muss.
"Mit den Produkten unseres neuen Partners Techno-X erweitern wir unser Produktportfolio um sogenannte Röntgenfluoreszenzgeräte, die weltweit einen Wachstumsmarkt adressieren. Zunächst ist vorgesehen, nur auf dem japanischen Markt, auf dem diese Produkte bereits bekannt sind, zu agieren", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Unser Ziel ist es, im laufenden Geschäftsjahr damit bereits Umsätze von 1,5 bis 2,0 Mio. EUR zu erzielen."
Das japanische Unternehmen Techno-X wurde 2009 gegründet und beschäftigt 25 Mitarbeiter. Im Zuge der Vertriebskooperation gliedert die Analytik Jena das Vertriebsteam des neuen Partners komplett in die Vertriebsstrukturen ihres japanischen Tochterunternehmens ein.
"Durch die Bündelung des technologischen Know-hows unseres Partners im Bereich der Röntgenfluoreszenzspektroskopie mit der Vertriebsexpertise der Analytik Jena wollen wir unsere Marktposition in Japan stärken. Die Techno-X kann sich künftig verstärkt auf den Bereich der Forschung und Entwicklung fokussieren", so Berka weiter.
Einsatz finden Röntgenfluoreszenzspektrometer von Techno-X z. B. für die Vor-Ort-Analyse, etwa im Bereich der Petrochemie — für die Bestimmung von Schwefel und Chlor — oder in Laboratorien zur Lebensmittelkontrolle — z. B. für die Analyse von Cadmium in Reis. Bei der Röntgenfluoreszenzanalytik werden die Proben praktisch zerstörungsfrei Röntgenstrahlen ausgesetzt, und die Probe kann so auf ihre chemische Zusammensetzung hin sowohl qualitativ als auch quantitativ untersucht werden.
November 2011
Innovationspreis Thüringen 2011: Analytik Jena und Klaus Berka erhalten Auszeichnung für innovative Leistungen
Jena/Erfurt, 25. November 2011 – Anlässlich des diesjährigen 14. Innovationstages Thüringen erhielt der Vorstandsvorsitzende der Analytik Jena AG, Klaus Berka, gestern Abend in Erfurt den Ernst-Abbe-Preis für innovatives Unternehmertum. Ausgezeichnet wurde im Rahmen der Preisverleihung auch das MobiLab der Analytik Jena, ein Labor im Kofferformat. Mit dem Innovationspreis Thüringen werden seit 1994 zukunftsfähigen Innovationen des Mittelstands und Handwerks im Freistaat prämiert. Ausgelobt wird der Preis vom Thüringer Wirtschaftsministerium, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), vom TÜV Thüringen sowie der Ernst-Abbe-Stiftung.
"Ich freue mich sehr über diese besondere Auszeichnung", sagte Klaus Berka. "Wir haben in den vergangenen 21 Jahren seit Gründung der Analytik Jena Herausragendes geleistet. Dass wir heute als Technologie-Konzern mit hochinnovativen Produkten rund um den Globus anerkannt sind, darauf bin ich sehr stolz."
Beworben hatten sich in diesem Jahr mehr als 100 Unternehmen. Neben den Preisen in den vier Kategorien "Tradition mit Zukunft", "Industrie & Material", "Kommunikation & Medien" sowie "Licht & Leben" wird ein "Sonderpreis für junge Unternehmen" sowie der "Ernst-Abbe-Preis für innovatives Unternehmertum" vergeben. Mit ihm wollen die Veranstalter Thüringer Persönlichkeiten auszeichnen, die sich in besonderer Weise Verdienste um den Wirtschafts- und Technologiestandort Thüringern erworben haben.
Fotos stehen unter http://www.analytik-jena.de/de/Investor-Media-Relations/Pressezentrum/Downloads__3885/ zum Download zur Verfügung.
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